Upcycling April

Wir brauchen Kostüme für unsere nächste Aufführung. Ziel ist es keine neuen Sachen zu verwenden, sondern Altes umzugestalten. Die Auseinandersetzung mit der Bekleidungsindustrie und die Auswirkung für unsere Umwelt, Arbeitsbedingungen etc. haben uns sehr nachdenklich gestimmt, so das wir als Gruppe nach Alternativen suchen.

Osterferien….Juhuuu und wir nähen unsere eigenen Kostüme. Alte Klamotten, dir wir aussortiert hätten, werden zu neuen Lieblingsstücken.

In diesem Jahr achten wir alle darauf, das wir keine neuen Klamotten kaufen bzw. sehr reduziert.

 In Deutschland werden jährlich 60 neue Kleidungsstücke pro Person gekauft. Ist das wirklich nötig? Und welche Konsequenzen hat das für die Erde und was hat das mit Menschenrechten zu tun?

Wir zeigen euch, wie es anderes gehen kann.

Upcycling?

Der Begriff Upcycling-Kleidung steht für mehr als nur eine umweltfreundliche, sozial gerechtere Mode: Statt neue Stoffe zu produzieren werden hier vorhandene Textilreste und Altkleider verwendet.

Wir werden für unsere Performance Aktionen  mit Sabine Schneider (Modedesignerin) Kostüme selber herstellen und freuen uns, wenn ihr uns dabei unterstützt. Demnächst starten wir eine Sammelaktion für bestimmte Stoffe und Materialien und vielleicht liegt bei dir genau das im Kleiderschrank, was du nicht mehr brauchst, wir aber umgestalten können.

Daten, Zahlen Fakten und warum wir uns damit beschäftigen

Die Trends von heute sind der Müll von morgen. Und zwar bergeweise: 1,35 Millionen Tonnen abgetragener Kleidung fallen jährlich allein aus privaten Haushalten in Deutschland an. Jedes fünfte Kleidungsstück wird so gut wie nie getragen, wie eine repräsentative Onlineumfrage der Umweltschutzorganisation Greenpeace ergeben hat. Das macht eine Milliarde Klamotten, die ungenutzt im Schrank liegen. Hinzu kommt eine weitere Milliarde Teile, die „so gut wie nie“ getragen werden.

Erkennst du dich wieder?